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Kinderhände, die bunte Wasserperlen über einer Schüssel halten

Sensorikmaterial zum Fühlen, Tasten und Staunen

Wahrnehmung lässt sich nicht erklären, nur machen. Ein Kind, das mit den Fingern durch Glibber fährt oder barfuß über einen Taktilpfad geht, lernt etwas über seinen Körper, wofür es keine Worte braucht.

Bei uns findest du Sensorik-Glibber und Spielschaum, Fühlmatten, Faszinationsfliesen und Trampelpfade, Fühl-Memo und Flusssteine sowie Perlen, Pompoms, Ton und Materialschalen zum Sortieren und Befüllen.

Welche Sinne dabei angesprochen werden

Am offensichtlichsten ist der Tastsinn: warm und kalt, rau und glatt, weich und widerständig. Weniger sichtbar, aber genauso wichtig ist die Tiefenwahrnehmung – das Gefühl dafür, wo die eigenen Glieder gerade sind und wie viel Kraft eine Bewegung braucht. Ein Kind, das über unterschiedlich harte Platten läuft, muss sein Gleichgewicht ständig nachjustieren. Genau diese Rückmeldung fehlt im Alltag oft, weil Böden überall gleich eben sind.

Wie man es in der Gruppe aufbaut

Weniger ist mehr: ein Material auf einem Tablett, drei bis vier Kinder, kein Zeitdruck. Materialschalen halten das Geschehen zusammen und ersparen hinterher das Aufkehren. Wer mit einem Taktilpfad arbeitet, legt ihn am besten so, dass die Kinder ihn barfuß mehrmals hintereinander gehen können – die zweite Runde ist meist die aufmerksamere. Glibber und Spielschaum brauchen eine abwischbare Unterlage und Handtücher in Reichweite.

Krippe und Kindergarten

In der Krippe gilt: Alles, was in den Mund wandern kann, muss dafür geeignet sein. Große Flusssteine, Fühlmatten und Materialschalen sind hier richtig, Kleinteile wie Perlen und Pompoms erst ab drei Jahren. Ältere Kinder bleiben bei der Ordnungsarbeit – sortieren, füllen, umschütten – oft länger dran, als Erwachsene erwarten.